Kennenlernen und beziehung

Eine Liebesbeziehung (kurz: Beziehung; auch: romantische Beziehung) ist ein emotional und sexuell intimes Verhältnis zwischen zwei Personen, das durch gegenseitige Liebe und erotische Anziehung, durch Mitfühlen, Interesse und Fürsorge geprägt ist.

Liebe kann in einer Liebesbeziehung als Verliebtheit oder Leidenschaft, aber auch als stille innige Zuneigung in Erscheinung treten.

Ihre Jugendorganisation, die 1936 im Exil gegründete FDJ, war von Anfang an koedukativ gewesen.Schon in der Zeit der Weimarer Republik verloren die koedukativen Bünde ihre Bedeutung jedoch schon wieder; die nun aufblühende Bündische Jugend praktizierte erneut strenge Geschlechtertrennung, ein Prinzip, das später auch die nationalsozialistischen Jugendorganisationen übernahmen.Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging die DDR den anderen deutschsprachigen Ländern bei der Aufhebung der systematischen erzieherischen Trennung von Jungen und Mädchen merklich voran.Liebende sind einander in wechselseitiger empathischer Aufmerksamkeit zugewandt (Rapport), einer Form von Umgang, die Wohlgefühl, Behagen und Harmonie hervorbringt und ähnlich wie die frühe Eltern-Kind-Beziehung in Vertrauen und Bindung einmündet.Im engeren Sinne versteht man unter einer Liebesbeziehung einen in der Westlichen Welt heute weithin verbreiteten Typus von Sexualbeziehung, die um der Liebe und Sexualität selbst willen geführt wird und nicht unmittelbar auf eine Partnerschaft, Lebensgemeinschaft oder Ehe zielt.

Auch beim Sprachgebrauch, dass zwei Personen „zusammen“ sind oder „miteinander gehen“, ist gemeint, dass sie eine Liebesbeziehung miteinander haben.

Viele Liebesbeziehungen entwickeln sich – insbesondere wenn die Gefühlskommunikation sich auch außerhalb des Sexuellen als beständig und tragfähig erweist – zu festen Partnerschaften fort.

Bei einer Liebesbeziehung, in der keine Partnerschaft angestrebt oder erwartet wird oder die parallel zu einer bereits vorhandenen Partnerschaft geführt wird, spricht man auch von einer Liebschaft, einer Liaison, einem Techtelmechtel oder einer Liebesaffäre, bei einer außerehelichen sexuellen Beziehung auch von einem Seitensprung, und bei einer Beziehung, bei der der Sex ganz im Vordergrund steht, von einer Sexbeziehung.

Die Liebespartner werden in all diesen Fällen als „Geliebte“ bzw. Abzugrenzen sind Liebesbeziehungen unter anderem von Streitbeziehungen, in denen die Partner in ihrem Denken, Handeln und Fühlen ebenfalls stark aufeinander bezogen sind, aber nicht Einklang, sondern Abgrenzung und Auseinandersetzung suchen.

Die Liebenden sprechen voneinander als von „meiner Freundin“ bzw.

„meinem Freund“, wobei das Possessivpronomen „mein“ anzeigt, dass nicht (irgend)ein Freund, sondern der Liebespartner gemeint ist.